Für Sie
Weibliche Fruchtbarkeit verstehen und gezielt unterstützen.
Eizellqualität verbessern
Die Qualität der Eizellen ist entscheidend – nicht nur die Anzahl. Gute Nachricht: Sie lässt sich mit den richtigen Maßnahmen in den 3-4 Monaten vor der Befruchtung beeinflussen.
Was beeinflusst die Eizellqualität?
CoQ10 unterstützt die Energieversorgung der Eizelle
Antioxidantien schützen vor DNA-Schäden
Schilddrüse, Progesteron, Östrogen im Gleichgewicht
Gute Versorgung der Eierstöcke
Empfohlene Supplemente
CoQ10 / Ubiquinol
Verbessert die Mitochondrienfunktion und Energieversorgung der Eizellen.
Meta-Analyse: 28,8% vs. 14,1% Schwangerschaftsrate (PMID: 32990872)
Vitamin D3
Beeinflusst Einnistung, Eizellqualität und Schwangerschaftserhalt.
Methylfolat (statt Folsäure)
Essentiell für Zellteilung und Neuralrohrbildung. Methylfolat ist besser verwertbar als synthetische Folsäure.
30-40% haben MTHFR-Genvariante → Methylfolat umgeht das Problem
Omega-3 (EPA/DHA)
Wichtig für Eizellmembran und Entzündungsregulation.
Myo-Inositol
Verbessert Insulinsensitivität und Eizellqualität, besonders wirksam bei PCOS.
Hormone im Überblick
FSH & LH
Steuern die Eizellreifung und den Eisprung. Hohe FSH-Werte zu Zyklusbeginn können auf niedrige Eierstockreserve hindeuten.
AMH (Anti-Müller-Hormon)
Zeigt die Eizellreserve an. Kann jederzeit im Zyklus gemessen werden. Niedrige Werte bedeuten weniger (nicht schlechtere!) Eizellen.
Progesteron
Das "Schwangerschaftshormon" – bereitet die Gebärmutter auf Einnistung vor. Wird am besten 7 Tage nach Eisprung gemessen.
Schilddrüse (TSH) Wichtig!
Bei Kinderwunsch sollte TSH unter 2.5 liegen – strenger als der normale Referenzbereich! Unbehandelte Schilddrüsenprobleme sind häufige Ursache für Fehlgeburten.